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Diskussion

DURCHROSTUNG im UNTERBODEN - Gibt es Alternativen zum Schweißen?

Werkstatt

Beitrag 07.07.2019 19:42 Uhr
Hallo,

bin dabei die Erhaltung und Aufbesserung eines alten Golf 2 zu erlernen. Das erste Auto, um das ich mich kümmere. Und es braucht viel Liebe nachträglich, die von den Vorbesitzer wenig bekommen hat.

Aktuell im Fokus sind die vielen Durchrostungen am Unterboden. Und an beiden Schwellern auch. An den Schwellern führt wohl kein Weg am Schweißen vorbei. Aber ist das auch so bei Löchern mitten auf dem Unterboden? Oder verträgt das Auto es dauerhaft, die Löcher/ Roststellen mit Owatrol Rostumwandler behandelt zu bekommen und nach Abtrocknung mit Glasfaser-Spachtel die Löcher gekittet zu bekommen?

Ich kann mir denken, dass Schweißen immer das beste ist. Doch ich frage, da ich mit'm Schweißen (noch) keine Erfahrung habe, und auch kein Schweißgerät habe, und für die Werkstatt nicht das Geld habe.

Was sagt Ihr dazu?

Und: Welche Art Lack schützt das Auto am besten? Acryl-Lack sah ich oft, kommt mir aber komisch vor, das für's Auto zu verwenden. Voran erkenne ich guten Lack?
Bearbeitet von Feuerläufer, 07.07.19 um 22:40 Uhr
Beitrag 15.07.2019 19:04 Uhr
Grüß dich!
Also, Durchrostungen kann man auch mit deiner Variante provisorisch abdecken aber Instandsetzte bedeutet IMMER:
Rost Mechanisch frei legen, Betroffene Stelle ausschneiden und neues Blech Einschweißen.
(Bei allen Schweißarbeiten ist darauf zu Achten das du dir die Kiste nicht abfackelst!)

Als Rostumwandler nehme ich immer Brunox

www.korrosionsschutz-depot.de/rost...ox-epoxy/brunox-epoxy-400ml-spraydose


Schweißausrüstung und Schweißgeräte kosten nicht mehr die Welt, Übung macht en Meister wink
Kann dir da en Manfred Welding auf YouTube empfehlen, sehr kompetenter Mann!

www.youtube.com/channel/UCKLtS9wy6fHujYhCEX9fUjw

Beim Thema Lack kann ich dir auch nur sagen, Schlau lesen auf en richtigen Seiten wink

www.korrosionsschutz-depot.de/anleitungen-loesungswege


Ich denke du hast nun erstmal genügend Hausaufgaben bekommen, bei fragen keine Scheu und her mit deinen Sorgen
Beitrag 15.07.2019 19:58 Uhr
Hi Sebastian,

das Thema schweißen interessiert mich auch schon lange, leider hatte ich noch nicht so richtig die Möglichkeit
und die Zeit zum üben.

Welche Drahtstärke und wieviel Amps nimmst Du beim "Golfblech"? grin 
Welches Schutzgas? Manche nehmen ja auch einfach nur CO2.

Der Typ ist ja richtig fit in der Sache. Habe mir mal das Video mit dem Weldinger MEW 210 angesehen,
scheint ja für den Preis top zu sein.

Grüße,Rene

Hätte,hätte Steuerkette....Habe,habe Zahnriemen grin
1 DankeFeuerläufer
Beitrag 17.07.2019 17:54 Uhr
ich habe 0.8mm Blech gekauft... die hatten nur 0.7er oder 0.8er. Da hab ich das dickere mitgenommen...

Es gab auch verzinktes Blech... sollte man besser das einschweißen? Oder ist der Umgang damit anders/ schwieriger?
Bearbeitet von Feuerläufer, 17.07.19 um 17:55 Uhr
Beitrag 22.07.2019 21:33 Uhr
70er Jahre Fan:

Hi Sebastian,

das Thema schweißen interessiert mich auch schon lange, leider hatte ich noch nicht so richtig die Möglichkeit
und die Zeit zum üben.

Welche Drahtstärke und wieviel Amps nimmst Du beim "Golfblech"? grin 
Welches Schutzgas? Manche nehmen ja auch einfach nur CO2.

Der Typ ist ja richtig fit in der Sache. Habe mir mal das Video mit dem Weldinger MEW 210 angesehen,
scheint ja für den Preis top zu sein.

Grüße,Rene

Hallo Rene,

Also ich habe ein Fülldrahtschweißgerät ohne Gas (Der Draht ist mit ein Pulver beschichtet welches beim schmelzen wie Schutzgas wirkt)
und dazu 60 AMP mit recht hohen Drahtvorschub.
0,8er Blech nehme ich, Roh!

Ist nicht perfekt so ohne Gas weil du mehr auf die Hitzeentwicklung achten musst aber es geht auch!
Beitrag 22.07.2019 21:34 Uhr
heavenisnow:

ich habe 0.8mm Blech gekauft... die hatten nur 0.7er oder 0.8er. Da hab ich das dickere mitgenommen...

Es gab auch verzinktes Blech... sollte man besser das einschweißen? Oder ist der Umgang damit anders/ schwieriger?

am wichtigste ist die Nachbehandlung!
Nähte glätten und verschleifen, Lack aufbau und Konservierungen in Hohlräume.

Je dicker das Blech desto höher muss die Spannung sein um das Material aufzuschmelzen, je dünner desto empfindlich das du "durchbrennst"

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